Natalia Uchitel
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Engel und Dämonen

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Das Konzept

Das Konzert Engel und Dämonen vereint Werke, in denen Komponisten emotionale und stilistische Pole erforschen: Licht und Dunkelheit, das Erhabene und das Leidenschaftliche, das Geistige und das Irdische. Die Hauptidee bestand darin, Werke verschiedener Epochen und Richtungen auszuwählen, um zu zeigen, wie Komponisten Harmonie, Rhythmus und Klangfarben zur Darstellung extremer emotionaler Zustände einsetzen. Die Choräle Bachs in der Bearbeitung von Myra Hess, die Sonate Nr. 31 und Messiaen schaffen die helle, engelsgleiche Seite des Programms, während Prokofjew, Strawinsky, Skrjabin und Bartók „dunkle Welten“ voller Dramatik und Spannung erforschen. Zum Abschluss des Konzerts eröffnet Pavane pour une infante défunte, eines der erhabensten und lichtvollsten Werke Maurice Ravels, einen Raum für Nachdenken und Kontemplation und versucht, Harmonie zwischen gegensätzlichen Polen zu finden.

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